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Ökumene und Religionen

Im Ausland oder in einem kulturell fremden Kontext merkt man es möglicherweise schneller: Religionen und religiöse Wirklichkeitsperspektiven spielen im gesellschaftlichen und kulturellen Kontext eine ausdrückliche, mindestens implizite Rolle. In Vergangenheit und Gegenwart prägten und prägen sie Denkweisen, Reaktionsmuster und Wertsetzungen der Menschen häufig, ohne dass diesen das bewusst ist. Kenntnisse über die innerchristliche ökumenische Pluralität und die außerchristliche Vielfalt der Religionen werden daher immer wertvoller in einer Welt, in der sich unterschiedliche Lebenswelten plötzlich dicht beieinander finden. Der Fach-Master Ökumene und Religionen an der Universität Oldenburg vermittelt hier eine besondere Wahrnehmungs- und Dialogfähigkeit. Durch die Kooperation mit den beteiligten Hochschulinstituten in der Region sowie darüber hinaus im In- und Ausland werden die Absolventinnen und Absolventen eine einzigartige Sensibilität für die Komplexität und Lebendigkeit christlicher wie nicht-christlicher religiöser Perspektiven entwickeln.
Der Studiengang verbindet den Bereich der Evangelischen Theologie (Oldenburg) mit dem der Katholischen Theologie (Vechta), der Ökumene (Oldenburg), der Religionswissenschaft (Bremen) sowie der Erforschung des Judentums (Potsdam) und integriert in diese Disziplinen auch die Theologische Frauenforschung (Oldenburg).

Die Studienziele sind auf den Erwerb bzw. die Weiterentwicklung von wissenschaftlichen Analyse-, Entscheidungs- und Handlungskompetenzen in Forschung und Praxis der Ökumene- und Religionswissenschaften ausgerichtet. Diese Kompetenzen umfassen ein breites, wissenschaftlich fundiertes und kritisches Verständnis der Ökumene- und Religionswissenschaften auf dem neuesten Stand des Wissens sowie die Befähigung zum forschungs- und praxisorientierten Handeln auf Basis wissenschaftlicher Methoden und unter Würdigung gesellschaftlicher wie ethischer Belange. In einer zusätzlichen Profilierung durch die Theologische Frauenforschung, die Oldenburger "Jüdischen Studien" und in den Schwerpunkten "Evangelische Theologie", "Katholische Theologie", "Religionswissenschaften" oder "Ökumenische Theologie" werden detaillierte und vertiefende Kenntnisse und Erfahrungen sowie spezifische Methodenkompetenzen erworben. Extrafunktionale, überfachliche und soziale Kompetenzen werden in allen Studienmodulen, insbesondere jedoch durch Projektarbeiten durch Präsentationen (u.a. im Rahmen von Referaten in den Modulen) und den wissenschaftlichen Diskurs mit Kommilitonen und Lehrenden sowie im Rahmen des Professionalisierungsbereichs gefördert.

Weiterführende Fach- und Kontaktinformationen

 

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